Do

10

Mär

2016

Wer hat noch ein Spendenfahrrad für die Flüchtlinge?

Im Frühjahr 2015 fragte die Gemeinde erstmalig an, ob das Repair-Café Bruckhausen bereit wäre, 10 alte Fahrräder aus dem Fundus des Gemeinde für die neu eingetroffenen Flüchtlinge wieder gangbar zu machen.
Zum Teil waren die Bereifung, die Bremsanlage oder auch die Beleuchtung nicht mehr im verkehrstüchtigen Zustand, und bedurften einer intensiven technischen Instandsetzung.

 

Diese Aufgabe nahm sich das Reparaturteam gerne an. Inzwischen wurde aus dieser Aktion eine Art Dauerauftrag, da dem Repair-Café-Team von vielen Seiten aus der Gemeinde und der näheren Umgebung weitere Fahrräder als Spende für die Flüchtlinge überlassen wurden.

Inzwischen wurden auf diesem Weg ca. 100 Fahrräder wieder in einen verkehrstüchtigen Zustand gebracht und der Gemeindeverwaltung zur Weitergabe an Flüchtlinge übergeben.

 

Für neu eintreffende Flüchtlinge versiegt so langsam diese Quelle, so dass sich das Repair-Café-Team genötigt sieht, einen Aufruf zu starten und an die Bevölkerung zu appellieren, Fahrradschätzchen, die ungenutzt im Keller oder in der Garage stehen, zu spenden.

 

Die Fahrräder können direkt bei der Gemeindeverwaltung in Hünxe und beim Repair-Café in Bruckhausen Danziger Platz abgegeben werden.

 

Gelegenheit ist wieder am 10. März, da das Repair-Café wieder von 10:00 bis 14:00 geöffnet hat.

 

 

Bei Bedarf werden die Räder auch abgeholt

 

Do

10

Dez

2015

Der Kindergarten "Kleine Arche" sagt Danke

Ein überraschendes Dankeschön gab es heute für das Repair-Café von den Kindern des Kindergarten der evangl. Kirche. Gegen Mittag stürmten etwa 20 Kinder mit ihren Betreuerinnen ins Repair-

Café und brachten den Akteuren mit dem Lied: "Wer will fleißige Handwerker sehn..." und stimmungsvollen Advents-liedern eine nette Unterbrechung ihrer Arbeit. Sie bedanken sich damit herzlich für die Reparaturen des letzten Jahres, die das Reparatur-Team an Tischen, Schubladen, Stühlen und diversen Spiel-sachen des Kindergarten durchgeführt hatte.

Zusätzlich hatten sie ein liebevolles selbsterstelltes Gedicht mitgebracht. Dieses Gedicht wurde zusätzlich als Bild mit Werkzeug dekoriert übergeben.

 


Und hier das Gedicht:

Spielzeug haben wir genug, doch

manchmal geht uns was zu Bruch.

Das ist jedoch kein Grund zu klagen,

wir brauchen es nur in "Unsere Arche" zu tragen.

 

Dort gibt es ein Repair-Café,

die rufen zwar -oh weh, oh weh-,

doch holen dann das Werkzeug raus

und arbeiten mit Mann und Maus.

 

Sie kleben, sägen, werkeln, basteln,

und brauchen dabei nicht zu fasten.

Denn einer kocht, die anderen schrauben

und am Ende kaum zu glauben,

das Spielzeug wieder funktioniert.

rucki, zucki, repariert.

 

Stühle hören auf zu wanken,

dafür wollen wir euch danken!

Herzlich Grüße aus der kleinen Arche

an das Repaircafé der großen Arche

 

 

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Mo

23

Nov

2015

Verleihung des Ehrenamtspreises an das Repair-Café Hünxe-Bruckhausen

Ehrenamtspreisverleihung durch Landrat Ansgar Müller an das Repair-Café Hünxe-Bruckhausen

Am 27.Okt. hatte der Landrat die diesjährigen Preisträger des Ehrenamtspreises in das Kreishaus nach Wesel eingeladen. Schon im September war das Repair-Café darüber informiert worden, dass es auch zu den glücklichen Preisträgern gehörte.

Neben acht weiteren Preisträgern aus der Kategorie „Projekte“ würdigte Landrat Ansgar Müller die Idee und das besondere Engagement des Repair-Café.

Mit dem Ehrenamtsfonds soll das freiwillige Engagement im Kreis Wesel besonders herausgestellt werden, um das Interesse für die Mitgestaltung weiter zu fördern. Der Fonds ermöglicht es, Projekte und Personen besonders zu würdigen und in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken.

„Nicht nur drüber reden sondern auch tun“ war der Tenor seiner Laudatio, mit der er das Engagement aller Preisträger würdigte. Besonders hob er bei der Preisvergabe an das Repair-Café die erweiterten Reparaturen von Fahrrädern für die Flüchtlinge hervor. Erwähnt wurde auch, dass inzwischen Flüchtlinge sich aktiv sich den Reparaturen beteiligen. Das Team des Repair-Café trägt auf diesem Weg aktiv zur Integration der Flüchtlinge bei.

Mit der Urkunde des Ehrenamtsfonds überreichte der Landrat einen Scheck in Höhe von 1.400,00 Euro. Eine gute Basis zur Erweiterung der Werkzeugausstattung.


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Di

15

Sep

2015

Repair-Café wird Preisträger des Ehrenamtspreises des Kreises Wesel

Das Team des Repair-Café Hünxe-Bruckhausen freut sich über die Verleihung des Ehrenamtspreises 2015. Aus den 76 Vorschlägen, die Anfang des Jahres beim Kreis eingereicht wurden, ist das Repair-Café als einer der 9 Preisträger in der Kategorie Projekte hervorgegangen.

Die offizielle Verleihung findet am 27. Oktober im Kreishaus in Wesel durch Landrat Dr. Ansgar Müller statt.

Mit dem Ehrenamtsfonds soll das freiwillige Engagement im Kreis Wesel besonders herausgestellt werden, um das Interesse für die Mitgestaltung weiter zu fördern. Der Fonds ermöglicht es, Projekte und Personen besonders zu würdigen und in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken.

Sa

25

Jul

2015

Repair-Café: 300 Euro für die Fahrradwerkstatt

Ein Bericht der Rheinischen Post vom 21. Juli 2015

Eine feste Einrichtung für neu ankommende Flüchtlinge ist inzwischen das Repair-Café in Bruckhausen geworden. Die von der Gemeinde Hünxe und spendenfreudigen Mitbürgern bereitgestellten Fahrräder müssen jedoch häufig vor der Übergabe an die Flüchtlinge in einen verkehrstüchtigen Zustand gebracht werden, was die ehrenamtlichen Mitglieder des Repair-Cafés übernehmen. Manchmal gelingt es, aus zwei defekten Rädern ein komplettes zu machen, manchmal sind durch zugekaufte Ersatzteile die Fahrräder wieder fahrtüchtig herzustellen. Inzwischen sind mehr als 30 Fahrräder durch das Repair-Café übergeben worden.  

                                            

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Sa

13

Sep

2014

Fahrräder für Asylsuchende

Bericht der Rheinischen Post über Sonderaktion des Repair-Cafés

Gemeindeverwaltung bittet Repair-Café um Unterstützung bei der Rparatur von Fahrrädern für Asylsuchende

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Do

11

Sep

2014

Repair-Café im Dienst der Gemeinde Hünxe

Fahrradübergabe für Asylsuchende
Fahrradübergabe für Asylsuchende
Eine außergewöhnliche Reparaturanfrage für das Repair-Café-Team kam neulich von der Gemeindeverwaltung Hünxe.

Es sollten den neu angekommenen Asylsuchenden Fahrräder zur Verbesserung ihrer Mobilität zur Verfügung gestellt werden.

Hierzu übergab uns die Gemeinde aus ihrem Fundus gebrauchte Räder, die alle nicht mehr verkehrstauglich waren.

In etlichen Sonderschichten wurden von dem Mechaniker-Team Udo Wülbeck und Peter Wagner aus insgesamt 12 Fundrädern wieder 7 verkehrssichere Räder zusammengesetzt.

Notwendige Ersatzteile zur Ergänzung der Bremseinrichtungen und Beleuchtung stellte das Repair-Café bei.

Heute, am 11.9.2014 erfolgte die Übergabe der Räder an Frau Geßmann von der Gemeinde Hünxe und an die zukünftigen Nutzer.

Über die gelungene Verwendung der alten Schätzchen freuten sich sowohl Frau Geßmann, die Beschenkten als auch das Reparaturteam, das auf diesem Weg dankbare Abnehmer fand.

 

Ergänzung der Meldung am 24.10.2014:

Damit war die Aktion aber noch nicht beendet. Durch die Veröffentlichung in den lokalen Medien meldeten sich in den folgenden Wochen Bürger aus Hünxe und der näheren Umgebung beim Repair-Café, die noch ungenutzte Fahrräder teils im guten Zustand, teils mit kleinen Mängeln in ihren Garagen oder Kellern stehen hatten und diese ebenfalls den Asylsuchenden bereitstellen wollten. Auf diesem Wege kamen weitere 15 Fahrräder an die Bedürftigen, nachdem sie von dem Repair-Team in einen verkehrstüchtigen Zustand gebracht worden waren.

 

Johannes Pütter

 

 

 

 

Do

17

Jul

2014

Bericht der NRZ über das Repair-Café am 17.7.2014

Das Repaircafé in der evangelischen Kirche in Bruckhausen ist ein schönes Beispiel für ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe. Der Männerkreis wird vom Erfolg seiner Aktion fast überrollt

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Sa

05

Jul

2014

Unser Lindenblatt Sommer 2014 (Zeitschrift der Wirtschaftsgemeinschaft Hünxe e.V.

Sa

18

Jan

2014

Vigo, die Apothekenzeitung der AOK Rheinland/ Hamburg

Di

24

Dez

2013

Rheinische Post Reportage zum Weihnachtsfest

Ein neues Leben für den alten Staubsauger

Hünxe.  Reparieren ist besser als wegwerfen: Der Männerkreis des Repair-Cafés in Bruckhausen zeigt, wie's funktioniert. Einmal im Monat wird das Foyer der Kirche Unsere Arche zur Werkstatt. Von Ralf Schreiner


Wanduhren, die nicht mehr schlagen, Wasserkocher, die nicht kochen, klemmende Toaströster, springende CD-Wechsler, dreibeinige Stühle – Gegenstände, die nicht mehr hundertprozentig funktionieren, aber auch noch nicht richtig kaputt sind, landen oftmals auf dem Müll. Dabei sind sie zum Wegwerfen zu schade. Vielfach ist nur eine Kleinigkeit defekt, die sich schnell reparieren lässt. Der Männerkreis vom Repair-Café der Evangelischen Kirchengemeinde in Hünxe-Bruckhausen zeigt, wie's funktioniert. Einmal im Monat verwandeln die Männer das Foyer der Kirche Unsere Arche in eine Werkstatt.

Dort wird geschraubt, gelötet und getüftelt. Außer der Hilfe zur Selbsthilfe gibt es Kaffee, selbst gebackenen Kuchen und nette Gespräche in gemütlicher Atmosphäre. Vor drei Monaten öffnete das Café erstmals seine Türen. Mittlerweile können sich die zehn Rentner vor Aufträgen kaum noch retten.

Inge Gerickes "Herby 2000" hat schon bessere Zeiten gesehen. Über zehn Jahre hat der Dampfreiniger im Haushalt gute Dienste geleistet. Damit ist es vorbei. "Der saugt noch ganz gut, aber er dampft nicht mehr", sagt die ältere Dame. Sich davon zu trennen, fiele ihr schwer. "Ich hänge an dem Gerät." Dann schaut sie erwartungsvoll auf den Mann mit der blauen Schürze. Johannes Pütter (63) rückt seine Brille zurecht. "Ich fülle zunächst mal Wasser nach. Mal schauen, was passiert."

Auch Horst Dubrau zerlegt gerade einen Dampfreiniger. Den Fehler hat er schnell gefunden. Das Ding verliert Wasser. Ein Dichtungsring muss ersetzt werden. "Das kriegen wir schon hin", erklärt der 77-Jährige. Früher hat der Elektrotechniker für Siemens große Gasverdichteranlagen gebaut. Jetzt repariert er Haushaltsgeräte und Elektrospielzeug. "Es macht Spaß, wenn man den Leuten helfen kann. Das sind kleine Gefälligkeiten. Dafür sind wir da."

Gerda Halice hat eine Wanduhr mitgebracht. Ein Erbstück von ihrem Großvater. "Sie schlägt ungenau", erklärt die Voerderin. Statt zur halben und zur vollen Stunde meldet sie sich um zwanzig vor und zehn nach. "Wenn's zwölf ist, schlägt sie nur elfmal." Das klingt nach einem Problem. "Uhren sind kompliziert", erklärt Rüdiger Knüfken. Möglicherweise ist das hier ein Fall für den Uhrmacher. Aber auch für komplizierte Angelegenheiten hat das Reparatur-Team die richtigen Tüftler. Also erstmal anschauen, reinigen, ölen. Vielleicht klappt's.

Viele "Kunden" des Repair-Cafés sind nicht allzu zuversichtlich, wenn sie mit ihren defekten Schätzchen in die Arche kommen. Um so größer ist die Freude, wenn die alten Sachen wieder funktionieren. Rüdiger Knüfken berichtet von einer Mutter, die mit ihrem blinden Sohn ins Repair-Café kam. "Das Kind hatte fünf kaputte Spielzeuge mit. Darunter war ein sprechender Papagei, der keinen Ton mehr sagte und ein Trommler, der nicht mehr trommelte. Die Mutter hatte dem Kleinen erzählt, dass sie eine gute Nikolauswerkstatt kenne, wo alles repariert wird. Wir haben es tatsächlich geschafft. Der Papagei konnte wieder sprechen, der Trommler wieder trommeln. Der Junge war total glücklich. Und wir natürlich auch."

Peter Wagner (63) war früher Kriminalkommissar in Dinslaken, Udo Wülbeck (69) hat als Kfz-Meister gearbeitet. Im Repair-Café kümmern sich die beiden um Fahrräder. Mal muss ein defekter Dynamo ersetzt werden, mal klemmt die Handbremse oder es gibt Probleme mit der Gangschaltung. "Früher haben die Leute viele Dinge selbst repariert", sagt Wagner. "Heute flicken viele nicht mal mehr einen Platten am Hinterrad, weil sie Angst haben, dass hinterher die Gangschaltung nicht mehr funktioniert."


Die Fachleute reparieren nicht nur, sie geben den Kunden auch Hilfe zur Selbsthilfe. Ob Waffeleisen oder Mikrowelle, Rasenmäher oder Heckenschere – die mitgebrachten Dinge werden gemeinsam instand gesetzt. Und sollte es jemanden geben, der zwei linke Hände hat, macht das gar nichts. Er darf trotzdem zuschauen. Die Besucher können die Wartezeit allerdings auch bei Kaffee und Kuchen und einem netten Plausch überbrücken.

Die Experten in den blauen Kittelschürzen arbeiten ehrenamtlich. Bis auf die Ersatzteile ist die Hilfe kostenlos. Das hat sich herumgesprochen. Die defekten Brotschneidemaschinen, Bewegungsmelder, Spieluhren und Filmprojektoren, die in die Arche gebracht werden, kommen nicht nur aus Hünxe, Dinslaken und Voerde. Wenn das Café am zweiten Donnerstag im Monat öffnet, reihen sich auch Besucher aus Rheinberg, Duisburg und Oberhausen in die Warteschlange ein. Es sind viele. "In nur zwei Stunden haben wir heute bereits 30 neue Aufträge angenommen", sagt Johann-Friedrich Hoffmann (67). Der frühere Lehrer weiß, dass es noch einige mehr werden. Das Café schließt erst in zwei Stunden.

Am Empfang geben die Kunden ihre Geräte ab und erhalten einen Reparaturzettel. Dann wandern die defekten Stücke in die Werkstatt. Nicht selten werden an einem Tag mehr Aufträge angenommen, als die Experten in den vier Stunden, die das Café geöffnet hat, bearbeiten können. "Wir mussten uns anfangs an jedem Donnerstag treffen, um unser Pensum zu schaffen", erzählt Hoffmann (67). Die Kunden wurden telefonisch benachrichtigt, wenn ihre Geräte fertig waren. Jetzt hat das Team die Annahme reduziert. Pro Kunde wird nur noch ein defektes Teil angenommen. "Wir versuchen, alle Reparaturen sofort zu erledigen."

Das gelingt mitunter in wenigen Minuten. Manchmal ist ein Walkman nur deshalb "kaputt", weil das Batteriefach leer ist. Es gibt aber auch Geräte, bei denen allein die Fehlersuche mehrere Stunden erfordert. Und manche sind derart kompliziert, dass die Herren Techniker und Mechaniker ganz die Finger davon lassen. Bei teuren Kaffeemaschinen etwa verweigern sie die Annahme. Einfache Küchenmaschinen bekommen sie spielend wieder hin. Inge Gericke weiß das. "Die haben mir schon mal einen Mixer repariert. Das ist eine tolle Sache, dass es das hier gibt."

Das finden auch andere Besucher. Das Sparschwein im Repair-Café ist nach vier Stunden gut gefüllt. Die Kindergartenkinder wird das freuen. Das Geld ist für sie bestimmt. Die Besucher spenden aber nicht nur Geld. "Sie bringen uns auch Kuchen und Werkzeug vorbei", sagt Johann Friedrich Hoffmann und lächelt. "Schöner kann man nicht Danke nicht sagen."

Der Männerkreis: Johann Friedrich Hoffmann, Johannes Pütter, Hans Alefs, Hermann Beeker, Horst Dubrau, Peter Wagner, Friedrich Willichs, Rüdiger Knüfken, Udo Wülbeck. Im Repair-Café wurden bisher über 200 Reparaturen durchgeführt. Nächster Termin: 9. Januar 2014.

Quelle: RP

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Do

28

Nov

2013

Gemeindebrief evangl. Kirchengemeinde Hünxe

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Sa

21

Sep

2013

Ev. Kirchenkreis Dinslaken

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Sa

07

Sep

2013

Ankündung Eröffnung Repair Café Hünxe Bruckhausen NRZ

Sa

07

Sep

2013

Ankündigung Eröffnung Repair Café in Hünxe-Bruckhausen

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Di

18

Sep

2018

Repair-Café Jubiläum

Fünf Jahre Repair Café Hünxe Bruckhausen

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Mi

25

Okt

2017

3. Regionaltreffen der Repair-Cafés nördliches Ruhrgebiet

Zu einem Gedanken- und Erfahrungsaustausch trafen sich am 20. Oktober Mitglieder von 12 Repair-Cafés in den Räumen der Evangelischen Kirche in Hünxe/Bruckhausen. Pfarrerin Ortrun Hillebrand wies in ihrer Begrüßung auf den sozialen Aspekt der Einrichtung als Beitrag zu einem gelungenem Gemeinschaftswesen und die aktive Umsetzung des Umweltgedanken bezüglich Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit hin. Die anschließende Begehung der Repair-Café-Werkstätten (Elektrowerkstatt und Fahrradkeller) machte deutlich,  dass das Repair-Café Hünxe/Bruckhausen bevorzugte Voraussetzungen für seine Arbeit hat, da es über reservierte Räume verfügt. Dies ist bei vielen anderen Repair-Cafés nicht der Fall, bei denen jede Veranstaltung durch Auf- und Abbau der Reparaturumgebung vor- und nachbereitet werden muss.

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Mo

28

Aug

2017

Kinder reparieren ihr eigenes Fahrrad

Am Samstag, den 16. Sept. findet in Hünxe-Bruckhausen wieder das Möllebeckfest statt. Das Repair-Café hat sich für diesen Tag etwas besonderes einfallen lassen. Gemeinsam mit den Fachleuten des Repaircafé können die Kinder unter Anleitung ihre Fahrräder selbst reparieren.

Es sollen einfache Reparaturtechniken vermittelt werden, die die Kinder im Alltag befähigen, kleine Reparaturen selbst durchzuführen.

Schließlich macht es Spaß, wenn man kleine Schäden selbst erfolgreich behoben hat. Einen Fahrradschlauch so zu flicken, dass man dazu das Rad nicht erst ausbauen muss, beschleunigt die Reparatur und zeugt von einer gewissen Kompetenz.

Jeder weiß wie wichtig richtig eingestellte Bremsen sind und beim beginnenden Jahresende das Fahrlicht immer häufiger eingeschaltet werden muss.

Was muß gemacht werden, dass Scheinwerfer und Rücklicht verkehrsgerecht funktionieren?

All die Themen rund ums Fahrrad können die Kinder hierbei lernen und ihre Reparaturkompetenz erweitern.

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Fr

09

Dez

2016

Das Repair-Café-Team bei der Arbeit

Bemerkenswert ist immer wieder die Flexibilität, mit der das Team selbst auf defekte Gegenstände reagiert, die es zum erstenmal in die Hände bekommt und manchmal auch zum ersten Mal von deren Existenz erfährt.

Da die Mitglieder aus verschiedenen Berufsgruppen stammen, hilft vielfach eine Frage in die Runde und die gegenseitige Hilfe, wie man das Gerät öffnet, wie man an das Ersatzteil kommt oder wie man ggfs. durch Eigenbau einen adäquaten Ersatz für das defekte Teil schafft.

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Sa

03

Dez

2016

60 Fahrräder durch erfolgreiche Spendenaktion

Ein Anruf Mitte Okt. beim Sozialamt der Gemeinde Hünxe reichte aus um deutlich zu machen, dass nach wie vor Bedarf an Spendenfahrrädern für die Flüchtlinge besteht.

 

Aus einer früheren Aktion war uns aber bekannt, dass die Spendenbereitschaft umso größer ist, wenn die Fahrräder abgeholt werden. Schließlich handelt es sich häufig um Spender, die selber nicht mehr in der Lage sind, das Fahrrad zu transportieren, bzw. das Fahrrad auch nicht mehr fahrbereit ist.

 

Somit wurde der in den Lokalzeitungen NRZ und RP veröffentlichte Aufruf um die Information ergänzt, dass das Repair-Café die Spendenfahrräder auf Wunsch abholt.

 

Der Ansturm war so enorm, dass die Mailbox der speziell eingerichteten Ruf-Nr. wiederholt überlief.

 

Mehrmals mussten die Männer des Repair-Café mit einem Anhänger nach Dinslaken, Voerde und Wesel ausrücken, um alle Räder einzusammeln.

 

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