Di

18

Sep

2018

Repair-Café Jubiläum

Fünf Jahre Repair Café Hünxe Bruckhausen

Als im September 2013 zum ersten Mal das Repair-Café in Hünxe-Bruckhausen zum gemeinsamen Reparieren von Alltagsgegenständen einlud, war noch nicht absehbar, wie die neue Einrichtung in der evangl. Kirche von der Bevölkerung aufgenommen würde.

Nachdem aber Presse und Fernsehen uns mit ihrer Berichtserstattung aktiv und mit positiver Darstellung unterstützt hatten, nahm das Team schnell Fahrt auf. Schon innerhalb von eineinhalb Jahren konnten wir den tausendsten Gegenstand registrieren, der ins Café gebracht wurde und repariert werden sollte.

Ob es Haushaltsgeräte oder Werkzeuge aus dem Hobbykeller waren, Spielzeug oder Fahrräder, alles wurde bewertet, repariert oder in wenigen Fällen leider der Entsorgung übergeben.

Zunächst wurde mit dem privaten Werkzeug der Mitglieder manches wieder funktionsbereit gemacht, dann konnten wir mit den Spenden erfolgreicher Reparaturen unseren Werkstattkoffer nach und nach aufrüsten.

Eine besondere Hilfe war die freundliche Bereitstellung fester Räume durch die Kirchengemeinde, so dass nicht zu jedem Termin die Arbeitsplätze eingerichtet und abgeräumt werden mussten.

 

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Fr

02

Okt

2015

In eigener Sache: Fahrradwerkstatt vergrößert

Mehr Platz für unsere Fahrradreparatur

Bislang war die Fahrradreparaturwerksatt im Keller in einem schmalen Gang untergebracht. Zum einem war das Arbeiten in diesen beengten Verhältnissen mühsam und zudem wurden die Akteure ständig durch die Kollegen der Elektro-Zunft gestört, wenn sie durch deren Werkstatt ins Lager mussten.

Gemeinsam wurde zunächst Platz geschaffen, indem das über die Jahre gesammelte Inventar, für das es keine Verwendung mehr gab, entsorgt wurde. Ein frischer Anstrich und eine bessere Ausleuchtung der Reparaturarbeitsplätze motiviert die Kollegen jetzt neu. Zumal noch viele gespendete Fahrräder auf Vordermann gebracht werden müssen, bevor sie den Flüchtlingen übergeben werden können.

 

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Do

12

Mär

2015

Ein gelungenes Dankeschön von unserem neuen Repair-Café Mitglied

Foto: Fitti Hoffmann
Foto: Fitti Hoffmann

Seit einigen Wochen schon gibt es Verstärkung in der Fahrradwerkstatt durch einen jungen Flüchtling aus Syrien mit Namen Hendar al Maree. Nachdem die neu eingetroffenen Asylsuchenden zunächst vom Repair-Café mit Fahrrädern versorgt wurden und einige davon mittlerweile neben der evangl. Kirche auch ihre vorläufige Bleibe gefunden haben, bot sich Hendar an, aktiv an den laufenden Reparaturen der von den Flüchtlingen genutzten Fahrrädern teil zu nehmen. Einerseits haben wir somit eine zusätzliche Verstärkung, anderseits befähigen wir die Nutzer der Fahrräder aber auch, ihre Vehikel selbst fahrbereit zu halten.

Da er jetzt seine Papiere für den Aufenthalt in Deutschland erhalten hat, wollte er seine Freude mit uns teilen und lud uns im Anschluss an den heutigen Reparaturtag zu einem original syrischen selbst gekochten Essen ein. 

Es gab Hühnerbollen in Reis mit Zwiebeln. Dazu aus einer Auflaufform Auberginen mit Tomaten, Kartoffelscheiben und gehacktem Lammfleisch fein zusammengestellt und einen bunten Salat.

Mit großem Appetit machte sich die Truppe über die lecker angerichteten Speisen her. Deshalb Danke an dieser Stelle an Hendar. Hier scheint sich eine echte Alternative zu Fittis Kochkünsten anzubieten. 


Johannes Pütter

Do

30

Okt

2014

Gut das wir den Fitti haben!

Wenn an den Donnerstagen außerhalb des offiziellen Repair-Cafe-Termins das Team zusammenkommt, um die liegengebliebenen Fälle zu reparieren, sorgt Fitti gegen Mittag immer mit einem leckeren Essen für die notwendige Stärkung und gute Stimmung.

 
Heute hatte er sich besonders viel Mühe gemacht und stand schon ab 9:00 in der Küche, um 10 Kilo Kartoffeln zu schälen und selbstgemachtes Apfelmus zu den Kartoffelpuffern vorzubereiten.

 

Gegen 12:00 duftete es in der ganzen Kirche nach gebackenen Kartoffelpuffern und schnell fanden sich alle am gemeinsamen Tisch ein um die speziellen Kombinationen von Kartoffelpuffer mit frisch gekochtem Apfelmus, Pumpernickel, Lachs und Rübenkraut zu genießen.

 

Während des Essen sorgte Fitti weiterhin für die 10-köpfige Mannschaft, um den Nachschub an frischen duftenden Kartoffelpuffern nicht zu gefährden. In Günter fand er zum Abschluss die gewünschte Ablösung, so dass Fitti auch an der Runde teilnehmen konnte.

 

Von allen erhielt er im Anschluss das wohlverdiente Dankeschön.

 

Ohne dieses gemeinsame Mittagessen nach einer anstrengenden Reparaturrunde, womit Fitti in sehr abwechslungsvoller Weise uns immer wieder überrascht, würde das Repair-Café für die Teilnehmer nur halb so viel Freude machen.
 
Johannes Pütter

 

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So

15

Jun

2014

Einjähriges beim Repair-Café Hünxe-Bruckhausen

 

Als vor einem Jahr am 9. September das Repair-Café „Unsere Arche“ in Bruckhausen erstmalig öffnete, war nicht vorher zu sehen, welchen Bedarf der Männerkreis in der Gemeinde und der näheren Umgebung damit geweckt hatte. Während am Eröffnungstag ca. 25 Besucher mit konkretem Reparaturwünschen gekommen waren, konnten wir bereits bei der zweiten Veranstaltung über 70 Gäste begrüßen. Da über Presse, Radio und Fernsehen auf unsere neue Einrichtung hingewiesen worden war, kamen selbst von der anderen Rheinseite aus Moers und Rheinberg Hilfesuchende.

 

Inzwischen ist das Repair-Café in der Gemeinde zu einer festen Institution geworden. Leider gelingt es uns trotz des 10-köpfigen Reparaturteams nicht, alle aktuellen Tagesfälle am Öffnungstag zu reparieren. Bis zum nächsten Reparaturtermin findet sich deshalb das Team jeweils donnerstags ein, um den Großteil der liegengebliebenen Gerätschaften fertig zu stellen. Längere Wartezeiten können dabei entstehen, wenn sich entweder die Fehlersuche oder die Ersatzteilbeschaffung als aufwendig erweist. Gott sei Dank hilft die Internetrecherche und manchmal auch eine Email-Anfrage oder ein klärendes Telefonat mit möglichen Reparaturfachbetrieben. In einem Fall ging die Anfrage sogar nach Irland und eine Ersatzteilbeschaffung kam direkt aus China.

 

Wir können erfreulicherweise feststellen, dass uns selbst von externen Fachfirmen entscheidende Tipps gegeben werden, wenn wir auf die ehrenamtliche Einrichtung unseres Repair-Cafés hinweisen.

 

Die hohe Zustimmung zum Repair-Café wird auch deutlich an den freundlichen Kuchenspenden. So erhielten wir von einer Dame aus Dinslaken ohne die Gegenleistung einer Reparatur ein Dutzend Donuts vom Ehemann vorbeigebracht. Auch haben sich unsere Ehefrauen mit Engagement der Kaffeetheke angenommen und managen den Café-Bereich recht erfolgreich.

Ein bisschen Statistik

Mit dem eingeführtem Nummernsystem, den Reparatur- und Abholscheinen haben wir sehr schnell einen Weg gefunden, der uns hilft, die Abläufe effizient zu gestalten und die Reparaturschwerpunkte hinreichend zu dokumentieren. Auf diese Weise sind wir jetzt in der Lage, die Ergebnisse  nach einem Jahr auszuwerten und eine kleine Erfolgsstatistik vorweisen.

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