Repair-Café: 300 Euro für die Fahrradwerkstatt

Ein Bericht der Rheinischen Post vom 21. Juli 2015

Eine feste Einrichtung für neu ankommende Flüchtlinge ist inzwischen das Repair-Café in Bruckhausen geworden. Die von der Gemeinde Hünxe und spendenfreudigen Mitbürgern bereitgestellten Fahrräder müssen jedoch häufig vor der Übergabe an die Flüchtlinge in einen verkehrstüchtigen Zustand gebracht werden, was die ehrenamtlichen Mitglieder des Repair-Cafés übernehmen. Manchmal gelingt es, aus zwei defekten Rädern ein komplettes zu machen, manchmal sind durch zugekaufte Ersatzteile die Fahrräder wieder fahrtüchtig herzustellen. Inzwischen sind mehr als 30 Fahrräder durch das Repair-Café übergeben worden.  

                                            

 

Viel Arbeit steckt auch in der laufenden Reparatur der Fahrräder; sei es, dass die Bremsanlage, die Lichttechnik oder aber die Bereifung repariert oder erneuert werden muss. Selbst vor der Erneuerung der Gangschaltung oder kompletter Laufräder schreckt das Repair-Café-Team nicht zurück. So stehen jeden Donnerstagmorgen einige Flüchtlinge mit ihren defekten Rädern an und reparieren zum Teil gemeinsam mit dem Team ihre Fahrräder.Für das notwendige Ersatzmaterial hat die katholische Kirchengemeinde in Hünxe sich aktuell mit einer Geldspende aus dem Erlös des Sommerfestes in Höhe von 300 Euro beteiligt. Hans-Peter Gietmann, stellvertretender Vorsitzender im Kirchenvorstand von Sankt Albertus Magnus, überreichte den Scheck an Udo Wülbeck vom Repair-Café.